Digi-Pfad Kaulenbachtal: Was der App-Weg gekostet hat
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Kurzzusammenfassung
- Die LAG Vulkaneifel hat den „Digitalen Lehrpfad durch das Kaulenbachtal“ der Verbandsgemeinde Kaisersesch zum Projekt des Monats September 2026 gewählt.
- Die Umsetzung kostete 12.145,14 Euro, davon übernahm die LEADER-Förderung 7.894,34 Euro, also 65 Prozent.
- Getragen haben das Vorhaben die Verbandsgemeinde, die Ortsgemeinden Müllenbach, Laubach und Leienkaul, der Verein zur Erhaltung der Schieferbergbaugeschichte und eine externe Agentur.
Der digitale Lehrpfad durch das Kaulenbachtal ist Projekt des Monats September 2026. Die Pressemitteilung der LAG Vulkaneifel dazu steht seit dem 14. September in der Nachrichtenliste der Kreisverwaltung Cochem-Zell, und sie bringt zwei Zahlen mit: Die Umsetzung des Vorhabens verursachte Kosten von 12.145,14 Euro, die LEADER-Förderung deckte davon 7.894,34 Euro ab. Das entspricht einem Fördersatz von 65 Prozent und lässt gut 4.250 Euro bei den Beteiligten.
Ein Tal, das bis 1959 vom Dachschiefer lebte
Das Kaulenbachtal war bis 1959 vom Abbau des Dachschiefers geprägt, und die Spuren sind bis heute sichtbar. Parallel dazu ist das Tal zu einem Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten geworden. Der Lehrpfad legt beides auf eine bestehende Wanderroute: An den Stationen ruft eine App historische Informationen, Fotos, Videos und Audiobeiträge ab, dazu Quizfragen und Schätzaufgaben. Die Inhalte werden per GPS standortbezogen angezeigt; die Navigation über das Smartphone funktioniert auch unabhängig von einer bestehenden Mobilfunkverbindung, was in einem Eifeltal kein Nebensatz ist.
Entwickelt haben das Angebot die Verbandsgemeinde Kaisersesch, die Ortsgemeinden Müllenbach, Laubach und Leienkaul sowie der Verein zur Erhaltung der Schieferbergbaugeschichte gemeinsam mit einer externen Agentur. Das historische Wissen des Vereins wurde dafür digital aufbereitet. Als Zielgruppe nennt die Mitteilung ausdrücklich Schulklassen.
Warum die Summe klein wirkt und trotzdem etwas sagt
Zwölftausend Euro sind für ein touristisches Vorhaben wenig. Genau das ist die Nachricht: Gebaut wurde nichts. Der Lehrpfad liegt auf einer bestehenden Wanderroute und lebt vom historischen Wissen eines Vereins, den es im Tal ohnehin gab. Bezahlt wurden die digitale Aufbereitung und die Agentur, nicht eine Trasse. Der Eigenanteil der Beteiligten liegt bei gut 4.250 Euro, verteilt auf eine Verbandsgemeinde und drei Ortsgemeinden.
Wo der Weg verläuft, wie lang er ist und wo geparkt wird, steht in den Ortsbeiträgen zu Leienkaul und Laubach.
Angaben nach der Pressemitteilung der LAG Vulkaneifel auf den Seiten der Kreisverwaltung Cochem-Zell, abgerufen am 15. September 2026.
Was kostet die Nutzung des digitalen Lehrpfads im Kaulenbachtal?
Für die Nutzung selbst nennt die Mitteilung keinen Preis. Genannt sind die Kosten der Umsetzung: 12.145,14 Euro, davon 7.894,34 Euro aus der LEADER-Förderung der LAG Vulkaneifel.
Funktioniert der Lehrpfad ohne Mobilfunkempfang?
Die Navigation über das Smartphone lässt sich laut der Mitteilung auch unabhängig von einer bestehenden Mobilfunkverbindung nutzen. Die Inhalte werden per GPS standortbezogen angezeigt.
Wer steht hinter dem Projekt?
Die Verbandsgemeinde Kaisersesch, die Ortsgemeinden Müllenbach, Laubach und Leienkaul, der Verein zur Erhaltung der Schieferbergbaugeschichte und eine externe Agentur.
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